Anti-Pattern [Praxis]

3 Übungsfragen mit Lösung und Erklärung.

☝️ SingleEin Team plant vor dem ersten Sprint einen "Sprint Zero" für Architektur und Setup. Wie ist das zu bewerten?
Sprint Zero ist erlaubt, wenn er kürzer als eine Woche ist
Sprint Zero ist im Scrum Guide als Vorbereitungssprint vorgesehen
Sprint Zero ist Pflicht bei neuen Produkten
"Sprint Zero" ist kein Scrum-Element – auch der erste Sprint muss ein nutzbares Increment liefern
Jeder Sprint – auch der erste – erzeugt ein nutzbares Increment. Setup-Arbeit wird als Teil regulärer Sprints erledigt.
☝️ SingleWie ist ein separater "Hardening Sprint" zur Fehlerbehebung am Ende einer Release zu bewerten?
Als Symptom einer zu schwachen Definition of Done – jeder Sprint sollte bereits ein potenziell auslieferbares Increment liefern
Als bewährte Praxis vor jedem Release
Als Pflicht bei sicherheitskritischen Produkten
Als scrum-konform, solange er kürzer ist als ein regulärer Sprint
Ein Hardening Sprint zeigt an, dass die Arbeit in den vorherigen Sprints nicht wirklich fertig war. Die Lösung liegt in einer strengeren DoD, nicht in einem Zusatzsprint.
✌️ MultiWelche Muster deuten auf ein Scrum in Namen, aber nicht in der Sache hin? (Mehrere richtig)
Der Product Owner darf die Reihenfolge des Backlogs nicht selbst bestimmen.
Am Sprint-Ende liegt regelmäßig kein fertiges Increment vor.
Das Team passt seine Arbeitsweise in der Retrospektive an.
Das Daily Scrum wird als Statusbericht an eine Führungskraft geführt.
Alle drei Muster haben dieselbe Wurzel: Die Form wurde übernommen, die Entscheidungsbefugnis nicht verlagert.
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